Haustiere Katzen und ihre Senioren ;-)

Senioren und ihre Haustiere, das Für und Wider


Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Haustiere für Menschen jeden Alters eine Bereicherung sind. Für Senioren können sie besonders wichtig sein. Welche positiven Aspekte der Kontakt mit Haustieren besitzt und was bei der Anschaffung zu beachten ist, erklärt der nachfolgende Artikel. 


Haustiere streicheln die Seele

Nicht selten kommt es vor, dass ältere Menschen ihre vier Wände aufgrund von Krankheiten oder Gehbehinderungen kaum noch verlassen können. Einstige Freunde, Nachbarn und Kinder machen sich rar. Die größte Gefahr für die Senioren ist, dass sie vereinsamen und in der Folge depressiv werden. Diese psychischen Beeinträchtigungen wirken sich auf das körperliche Befinden aus. Ein Haustier hingegen verlässt seinen Menschen nicht. Es hört zu, sucht die Nähe des Besitzers und lässt sich streicheln. Ihm ist egal, ob seine Pflegeperson ein lustiger oder ein trauriger Mensch ist. Tiere nehmen ihren Besitzer so an, wie er ist. 


Besitzer wird wieder gebraucht

Ist niemand da, um den man sich kümmern muss, fühlt man sich häufig unnütz. Bei älteren Menschen kommt erschwerend hinzu, dass soziale Kontakte oder die Arbeit nicht mehr vorhanden sind. Ein Haustier muss gefüttert, gepflegt und seine Schlafstatt gereinigt werden. Das fordert den Besitzer. Er hat ein tägliches Ziel vor Augen. 


Haustiere helfen, soziale Kontakte aufzubauen

Haustiere, insbesondere Hunde, helfen beim Aufbau sozialer Kontakte. Wer mit dem Vierbeiner Gassi geht, trifft bald auf Gleichgesinnte. Ein gemeinsames Thema ist schnell gefunden. Verstehen sich auch die Hunde gut, steht dem künftigen gemeinsamen Spaziergang nichts mehr im Wege. Aus derartigen Bekanntschaften können echte Freundschaften entstehen, die über viele Jahre andauern. 


Aspekte, die vor der Anschaffung des Haustieres beachtet werden sollten

 

Allerdings sollte das Haustier niemals unüberlegt angeschafft werden. Der Kaufpreis ist häufig der kleinste Kostenfaktor. Einen Ziervogel beispielsweise erhält man bereits für wenige Euro, im Laufe eines Jahres muss man allerdings mit etwa 150 Euro Folgekosten für Futter, Einstreu und den Tierarzt rechnen. Ein Hund kostet pro Jahr sogar um die 1.000 Euro. Je nach Art kann das Haustier 10 Jahre und älter werden. Wer sich ohnehin finanziell einschränken muss, kann mit dem Haustier bald überfordert sein. 

Damit das Haustier artgerecht gehalten werden kann, muss ihm ausreichend Platz zur Verfügung stehen. Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, könnte mit der Katze besser beraten sein als mit dem Hund. Letzterer muss bei jedem Wetter ausgeführt werden. Letztlich stellt sich die Frage, wer sich um das Tier im Krankheitsfall kümmert. Was wird aus ihm, wenn der Besitzer einmal ins Seniorenheim umziehen muss? 


Alternativen zur Anschaffung des eigenen Haustieres suchen

Ist man sich nicht sicher, ob man dem Tier Zeit seines Lebens gerecht werden kann, ist es besser, auf die Anschaffung zu verzichten. Das bedeutet jedoch nicht, dass man keine tierischen Kontakte pflegen darf. Im Tierheim wird ehrenamtliche Hilfe auch gern angenommen. 

 

18.06.2015

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